Philipp Ghirardini Geschäftsführung WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbHMonitoring schafft erst dann echten Nutzen, wenn aus einer technischen Meldung eine klare Handlung wird. Entscheidend ist, dass die richtige Information zur richtigen Zeit bei der richtigen Person ankommt.
Vom Alarmserver zur Zielgruppensteuerung: Wie Monitoring zur klaren Handlung wird
Im Podcast „Digitalisierung ist für Dich“ von Markus Reitshammer, Geschäftsführer von Re – Systems, geht die dreiteilige Gesprächsreihe „Wie IT zur Stärke wird“ in die zweite Runde. Zu Gast ist erneut Philipp Ghirardini, Geschäftsführer von WOTAN Monitoring | GH-Informatik GmbH.
In dieser Folge steht eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie kommen Informationen aus dem IT-Monitoring zuverlässig bei den richtigen Personen an?
Zur aktuellen Podcast-Folge:
„Vom Alarmserver zur Zielgruppensteueriung: IT-Monitoring präzise kommunizieren Teil 2 mit Philipp Ghirardini“
IT-Monitoring endet nicht bei der Meldung
Moderne IT-Überwachung erkennt Störungen, Auffälligkeiten und kritische Zustände. Der eigentliche Nutzen entsteht jedoch erst danach: wenn aus einer technischen Meldung eine klare Reaktion wird.
Philipp Ghirardini macht im Gespräch deutlich, dass Monitoring nicht bei der Problemerkennung aufhört. Entscheidend ist, wer informiert wird, über welchen Kanal die Meldung erfolgt und wie sichergestellt wird, dass eine kritische Alarmierung nicht im Arbeitsalltag untergeht.
IT-Alarmierung muss auch im Störfall funktionieren
Ein Schwerpunkt der Folge ist der WOTAN-Alarmserver. Gerade bei kritischen Vorfällen können klassische Kommunikationswege an ihre Grenzen stoßen. Wenn etwa der Mailserver selbst betroffen ist, reicht eine reine E-Mail-Benachrichtigung nicht aus.
Der WOTAN-Alarmserver kann Verantwortliche auch über alternative Wege wie SMS oder Telefonanruf erreichen. So wird sichergestellt, dass wichtige Meldungen auch dann ankommen, wenn einzelne Kommunikationskanäle nicht verfügbar sind.
Eskalationsmanagement entlastet IT-Teams
Alarmierung bedeutet nicht, bei jeder Meldung das gesamte IT-Team zu informieren. Vielmehr braucht es klare Regeln, Zuständigkeiten und Eskalationsstufen.
Wird ein Alarm nicht bestätigt, muss automatisch die nächste definierte Instanz informiert werden. Dadurch bleiben kritische Vorfälle nicht unbeachtet. Gleichzeitig schützt ein gut aufgebautes Eskalationsmanagement die Mitarbeitenden, weil nicht jede technische Auffälligkeit unnötig eskaliert wird.
Dashboards brauchen Zielgruppenlogik
Neben Alarmierung und Eskalation geht es in der Folge auch um Monitoring-Dashboards. Diese können Transparenz schaffen, müssen aber zur jeweiligen Zielgruppe passen.
Die IT benötigt technische Detailtiefe. Fachabteilungen wollen wissen, ob relevante Services verfügbar sind. Das Management braucht einen Überblick über Stabilität, Verfügbarkeit und Handlungsfähigkeit.
Gute Dashboards übersetzen technische Informationen in verständliche Aussagen. Dadurch entsteht nicht nur Sichtbarkeit, sondern Orientierung.
IT-Monitoring ist ein laufender Prozess
Die Folge zeigt auch: Monitoring, Eskalationsmanagement und Business Continuity sind keine einmaligen Projekte. Unternehmen verändern sich laufend. Systeme kommen hinzu, Prozesse ändern sich, Zuständigkeiten wechseln.
Genau hier setzt der Gedanke des BizResilient-Cycle an. Resilienz entsteht durch kontinuierliches Prüfen, Lernen und Optimieren. Ziel ist es, kritische Entwicklungen früher sichtbar zu machen und im Ernstfall schneller reagieren zu können.
Teil 2 der Podcast-Reihe „Wie IT zur Stärke wird“
Die Folge „Vom Alarmserver zur Zielgruppensteuerung – IT-Monitoringpräzise kommunizieren“ ist der zweite Teil der dreiteiligen Reihe „Wie IT zur Stärke wird“ im Podcast „Digitalisierung ist für Dich“.
Teil 1: "Resilienz im Fokus: IT-Monitoring und automatisierte IT-Dokumentation mit Philipp Ghirardini"
