Passwort vergessen?

Ihre Vorteile!

Als angemeldeter Benutzer erhalten Sie nicht nur Zugriff auf exklusive Inhalte und Videos, sondern können außerdem die neuen Wotan Dashboards mit verschiedenen Konfigurationen LIVE testen.

Datenschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Datenschutzseite.

Noch nicht registriert?

IT-Monitoring Projektmanagement: Wen holt man ins Boot?

(Shutterstock, Waraporn Wattanakul)

Gewissenhaftes IT Projektmanagement basiert auf der Definition einer klaren Zielfestlegung und der wichtigen Frage: "Wen holt man ins Boot?" Welche Interessensgruppen des Unternehmens sollen involviert werden um einen langfristigen Erfolg von IT-Monitoring Projekten gewährleisten zu können?

Aufgrund der Komplexität von Unternehmensprozessen ist qualitätsvolles IT-Monitoring als Langzeitprojekt zu sehen, dem unterschiedliche Ziele zugrunde liegen. Je nach Wichtigkeit der Geschäftsprozesse werden verschiedene Interessensgruppen in das Monitoring Projekt miteinbezogen. Das ist erforderlich damit übergeordnete Ziele wie Geschäftserfolg, Umsätze und Gewinne, also materielle Werte, aber auch immaterielle Werte wie Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit erfüllt werden können.

Interessensgruppen im Monitoring Projekt

Die verschiedenen Interessensgruppe ( = Stakeholder) nehmen eine bedeutende Rolle ein bei der Implementierung von IT-Monitoring. Zu diesen gehören Mitarbeiter, Kunden, Anwender, aber auch externe Anspruchsgruppen, wie Lieferanten, Auditoren, Gesetzesvertreter oder Banken. Es liegt in der Verantwortung des IT Managers und Projektleiters nach wichtigen Prozessen zu selektieren und wichtige Interessensgruppen zum Monitoring-Projekt heranzuziehen. Dabei spielt die zwischenmenschliche Komponente eine bedeutende Rolle und das Geschick Menschen zusammenzubringen, damit alle an einem Strang ziehen und den gemeinsamen Geschäftserfolg im Fokus behalten.

 

Beispiel:

Interessensgruppen und Geschäftsprozesse

Bestellung Fall 1:

Halbfabrikate für die Autoproduktion

Ein Mittelklassewagen Erzeuger ist direkt für den Umsatz eines Herstellers von Halbfabrikaten verantwortlich. Er bestellt über eine bestimmte Web Applikation 1500 Halbfabrikate, die er jedes Quartal in seine neuen Autos verbaut. Das bringt dem Hersteller von Halbfabrikaten 4 x 60.000 Euro. Eine schöne Summe. Funktioniert dieser, wahrscheinlich automatisierte Bestellvorgang nicht, kann das naturgemäß verschiedene technische Ursachen haben (menschliche hier ausgenommen). Kommt die Lieferung der Halbfabrikate nicht wie gewünscht zum Zeitpunkt des Produktionsstarts an, verzeichnet der Mittelklassewagen Hersteller hohe Verluste, weil die Produktion still steht.

Bestellung Fall 2:

Bodenreiniger für das Reinigungspersonal

Die Bestellung des Bodenreinigers über ein ERP System durch den Fuhrpark Verantwortlichen funktioniert nicht. Zur Not kann die Reinigungskraft auch schnell um die Ecke in den Drogerieladen laufen, um einen alternativen Bodenreiniger zu kaufen. Die Bodenreinigung ist somit auch weiterhin gesichert. Dieser Bestellprozess „Bodenreiniger“ über das ERP System ist natürlich nicht geschäftsentscheidend, außer ein Kunde betritt die Verwaltung und bemerkt, dass der Boden unschön sauber ist und leitet daraus Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt ab, die er als "nicht vorhanden" interpretiert.

Zwei Bestellprozesse mit unterschiedlichen Auswirkungen: Die Abgrenzung von wichtigen und weniger wichtigen Geschäftsprozessen, wie im Fall der Beispiele "automatisierte Bestellung von Halbfabrikaten" und "Reiniger Bestellung" sind wesentliche Bestandteile im Monitoring Projektmanagement.

Das oben genannte Beispiel, soll vor allem den Unterschied von Geschäftsprozessen klar machen:

Nicht alle Geschäftsprozesse haben gleiche Priorität

Im Zuge der Implementierung von IT-Monitoring setzt sich der IT Manager mit dem Produktionsverantwortlichen zusammen und der Bestellprozess „Halbfabrikate“ wird als wichtig definiert, da die Produktion davon abhängt und die damit verbundene Autoherstellung.

Die Unterschiede der Beispiele werden rasch deutlich. Es gibt im Bezug auf Bestellprozesse und andere Geschäftsprozesse weit komplexere Beispiele direkt aus dem Praxisalltag der IT. Entscheidend ist das Geschick des Projektverantwortlichen jene Interessensgruppen mit ins Boot zu holen, die Schlüsselfunktionen bei der Erstellung wichtiger Produktions- und Leistungsprozesse einnehmen.

Verfasserin:

Tanja Dirnberger
Wir sind Ihr Langzeitpartner für die Umsetzung von Monitoring Lösungen, die sich flexibel an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Tanja Dirnberger, Marketing Managerin bei WOTAN Monitoring

Foto: shutterstock, Waraporn Wattanakul
Literaturverzeichnis:

Prof. Dr. Hans-Georg Kemper, Dipl.-Kfm. techn. Clemens Haußmann, IT-Alignment, (16.10.2018) Online unter URL: https://www.gabler-banklexikon.de/definition/it-alignment-70785/version-337304 (Stand: 15.04.2020)

Volker Nissen, Frank Termer, Business – IT-Alignment: Ergebnisse einer Befragung von IT-Führungskräften in Deutschland, Online unter URL: https://www.researchgate.net/publication/267925211_Business_-_IT-Alignment_Ergebnisse_einer_Befragung_von_IT-Fuhrungskraften_in_Deutschland (Stand: 15.04.2020)

Olaf Resch, 2020, Einführung in das IT-Management, Grundlagen, Umsetzung, Best Practice

wotan-monitoring.com benutzt Cookies, um seinen Besuchern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Datenschutzseite. weiterlesen